Vier Kinder sterben bei Badeunfällen über Pfingsten in Deutschland
Berlin – Das sonnige Pfingstwochenende ist von mehreren tragischen Badeunglücken überschattet worden. In verschiedenen Städten und Gemeinden kamen deutschlandweit mehrere Menschen beim Baden ums Leben – darunter auch vier Kinder.
Rettungskräfte waren an Seen, Flüssen und Freibädern teils stundenlang im Einsatz. Für mehrere Opfer kam jedoch jede Hilfe zu spät.
Vierjähriger Junge stirbt in Freibad
In Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz ertrank ein vierjähriger Junge in einem Freibad. Nach bisherigen Informationen wurde das Kind leblos im Wasser entdeckt und aus dem Becken gezogen.
Rettungskräfte versuchten noch, den Jungen wiederzubeleben. Trotz aller Maßnahmen starb das Kind wenig später. Die Polizei untersucht nun die genauen Umstände des Unglücks.
Weitere Kinder sterben in Seen und Freibädern
Auch in Marienhafe in Niedersachsen kam es zu einer Tragödie. Dort wurde ein 13-jähriges Mädchen nach einer groß angelegten Suchaktion tot aus einem Kiessee geborgen.
In Birlenbach in Rheinland-Pfalz starb zudem ein elfjähriger Junge nach einem Badeunfall in einem Freibad. Außerdem kam in Essen ein 14-Jähriger ums Leben, nachdem er in der Ruhr verschwunden war. Einsatzkräfte suchten dort stundenlang nach dem Jugendlichen.
DLRG warnt Eltern vor kurzer Unachtsamkeit
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft appellierte nach den tragischen Unglücken an Eltern und Badegäste, Kinder beim Baden niemals unbeaufsichtigt zu lassen.
Besonders an heißen Tagen und in überfüllten Freibädern könne bereits ein kurzer Moment der Unachtsamkeit fatale Folgen haben. Laut DLRG starben im vergangenen Jahr bundesweit hunderte Menschen bei Badeunfällen.
Hinweis: Die Informationen basieren auf Medienberichten und öffentlich zugänglichen Quellen.


