Sechsjähriges Mädchen stirbt nach schweren Verletzungen – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
Osternienburger Land (Sachsen-Anhalt) – Ein sechsjähriges Mädchen ist nach schweren Kopfverletzungen in einem Krankenhaus gestorben. Die Ermittlungsbehörden gehen von einem Gewaltverbrechen aus. Der Lebensgefährte der Mutter befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.
Kind mit lebensgefährlichen Verletzungen in Klinik gebracht
Rettungskräfte waren am Sonntag zu einem Notfall in der Gemeinde Osternienburger Land gerufen worden. Vor Ort fanden sie ein schwer verletztes Kind vor, das nach der Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde.
Dort stellten Ärzte Verletzungen fest, die nach ersten Erkenntnissen nicht auf ein gewöhnliches Unfallgeschehen hindeuten sollen.
Ermittler leiten umfangreiche Untersuchungen ein
Nach Bekanntwerden des Falls nahmen Polizei und Staatsanwaltschaft umgehend Ermittlungen auf. Noch am selben Tag wurde die Wohnung des Lebensgefährten der Mutter durchsucht.
Spezialisten sicherten Spuren und werteten mögliche Beweismittel aus. Der 27-Jährige geriet dabei in den Fokus der Ermittler.
Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft
Gegen den Mann wurde ein Haftbefehl beantragt. Ein Ermittlungsrichter ordnete anschließend Untersuchungshaft an.
Zu den genauen Umständen der Verletzungen sowie zu einem möglichen Tatablauf haben die Behörden bislang keine weiteren Angaben gemacht.
Ermittlungen dauern an
Das Mädchen erlag wenig später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Falls dauern weiterhin an.
Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen derzeit die gesicherten Spuren und weitere Erkenntnisse, um die genauen Abläufe zu rekonstruieren.
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