Museen interessieren sich für Überreste von Buckelwal Timmy
Anholt (Dänemark) – Nach dem Tod des Buckelwals Timmy haben mehrere Museen aus verschiedenen europäischen Ländern Interesse an Teilen des Tieres angemeldet. Einige Knochen wurden bereits für wissenschaftliche und museale Zwecke gesichert.
Knochen sollen in Ausstellungen gezeigt werden
Nach Angaben von Fachleuten wurden mehrere Skelettteile des Wals geborgen, darunter Wirbel, Beckenknochen und Teile einer Flosse. Die Überreste könnten künftig in Museen präsentiert werden.
Neben Einrichtungen aus Dänemark interessieren sich auch Museen aus Deutschland und den Niederlanden für die Knochen des Meeressäugers.
Wal sorgte wochenlang für Aufmerksamkeit
Der Buckelwal hatte zuvor über Wochen hinweg für Schlagzeilen gesorgt. Das geschwächte Tier war mehrfach an der deutschen Küste gesichtet worden und löste zahlreiche Rettungsversuche sowie Diskussionen über das richtige Vorgehen aus.
Später wurde der Wal tot an der dänischen Insel Anholt entdeckt.
Wissenschaftler untersuchen die Überreste
Forschende und Tierärzte analysierten den Kadaver, um mehr über die Todesursache und den Gesundheitszustand des Tieres zu erfahren. Dabei wurde unter anderem festgestellt, dass es sich um ein weibliches Tier handelte.
Besonderes Interesse besteht an bestimmten Knochen, aus denen auch nach vielen Jahren noch genetisches Material gewonnen werden kann.
Daten sollen weitere Antworten liefern
Zusätzlich stehen umfangreiche Bewegungsdaten des Wals zur Verfügung. Ein Sender hatte über einen längeren Zeitraum zahlreiche Positions- und Tauchdaten aufgezeichnet.
Die Auswertung soll Aufschluss darüber geben, welche Strecke das Tier zurücklegte und wie sich seine letzten Tage entwickelten.
Großteil des Kadavers weiterverarbeitet
Während einzelne Knochen für Forschung und Ausstellungen erhalten bleiben, wurde der überwiegende Teil des Kadavers industriell weiterverarbeitet.
Die Untersuchungen rund um den Buckelwal sind jedoch noch nicht abgeschlossen.
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