Tekirdağ: Nichte steht im Verdacht, ihre Tante mit Kolonya übergossen und Feuer gelegt zu haben
In der westtürkischen Provinz Tekirdağ ist ein schweres Gewaltverbrechen bekannt geworden.
Eine Frau steht im Verdacht, ihre ältere Tante in deren Wohnung getötet zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden soll die Tatverdächtige anschließend versucht haben, Spuren zu beseitigen.
Laut offiziellen Angaben wurde der leblose Körper der Frau in der Wohnung entdeckt, nachdem Nachbarn eine Rauchentwicklung gemeldet hatten. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr betraten die Wohnung und fanden die Frau ohne Lebenszeichen vor. Erste Untersuchungen ergaben Hinweise auf massive Gewalteinwirkung.
Nach Angaben aus Ermittlerkreisen soll die Tatverdächtige nach der Tötung brennbare Flüssigkeiten, darunter Kolonya, über den Körper gegossen und anschließend Feuer gelegt haben. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden, dennoch entstand Sachschaden in der Wohnung.
Die Frau wurde noch am selben Tag festgenommen. In ihrer ersten Aussage soll sie widersprüchliche Angaben gemacht und erklärt haben, sie sei zu der Tat gedrängt worden. Diese Angaben werden derzeit von den Ermittlungsbehörden überprüft. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines vorsätzlichen Tötungsdelikts ein.
Die genaue Todesursache soll durch eine gerichtsmedizinische Untersuchung geklärt werden. Die Ermittlungen dauern an.