Regionalzug erfasst Mädchen (4) an Bahnübergang Sipplingen – Kind stirbt im Krankenhaus
Sipplingen (Baden-Württemberg) – Tragisches Unglück am Bodensee: Ein vierjähriges Mädchen ist an einem Bahnübergang von einem Regionalzug erfasst und tödlich verletzt worden. Das Kind war am Abend mit einem Laufrad unterwegs, als es zu dem schweren Unfall kam. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen starb die Vierjährige später im Krankenhaus.
Der Unfall ereignete sich nach ersten Erkenntnissen am Bahnübergang an der Seestraße in Sipplingen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und versucht nun zu klären, wie es genau zu der Tragödie kommen konnte.
Kind gerät auf die Gleise
Nach Angaben der Ermittler war das Mädchen gegen 19.30 Uhr in der Ortsmitte unterwegs. Dabei soll die Vierjährige trotz geschlossener Halbschranken auf den Bahnübergang gefahren sein.
Zur selben Zeit näherte sich ein Regionalexpress, der von Überlingen in Richtung Radolfzell unterwegs war. Der Lokführer leitete laut Polizei sofort eine Gefahrenbremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern.
Rettungshubschrauber im Einsatz
Das Kind erlitt bei dem Unfall schwerste Verletzungen. Rettungskräfte versorgten die Vierjährige zunächst direkt an der Unglücksstelle. Anschließend wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.
Dort kämpften Ärzte noch um das Leben des Mädchens. In der Nacht erlag die Vierjährige jedoch ihren schweren Verletzungen.
Polizei untersucht den genauen Ablauf
Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen übernommen. Noch ist unklar, wie genau es zu dem Unglück kommen konnte und ob sich Angehörige in unmittelbarer Nähe befanden.
Am Bahnübergang sicherten Einsatzkräfte bis in den Abend hinein Spuren. Während des Einsatzes wurde auch ein Sichtschutz aufgebaut. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich zu melden.
Betreuung für Angehörige und Fahrgäste
Nach dem tragischen Unfall mussten zahlreiche Beteiligte betreut werden. Neben Angehörigen erhielten auch die Fahrgäste des Regionalexpresses Unterstützung durch Notfallseelsorger und psychosoziale Helfer.
Der Zug war zum Zeitpunkt des Unglücks mit mehreren Dutzend Menschen besetzt. Viele von ihnen standen nach dem Vorfall unter Schock.
Hinweis: Die Informationen basieren auf Medienberichten und öffentlich zugänglichen Quellen.


