Polizei fahndet nach Lkw nachdem Sattelauflieger auf A281 Bremen abgestellt wurde
Bremen – Fast ein halbes Jahr nach einem lebensgefährlichen Vorfall auf der A281 haben die Ermittler eine neue Spur. Im Mittelpunkt der Fahndung steht nun ein Lastwagen, der mit einem quer auf der Fahrbahn abgestellten Sattelauflieger in Verbindung gebracht wird.
Sattelauflieger blockierte komplette Autobahn
Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 24. Januar auf der A281 in Fahrtrichtung A27. Ein unbeladener Sattelauflieger stand plötzlich quer über die gesamte Fahrbahn und versperrte den Verkehrsteilnehmern den Weg.
Da der Auflieger unbeleuchtet war und sich die Szene in völliger Dunkelheit abspielte, bestand erhebliche Gefahr für die Verkehrsteilnehmer.
Lastwagenfahrer verhindert Katastrophe
Mehrere Fahrzeuge mussten vor dem Hindernis anhalten. Ein Lastwagenfahrer bemerkte den querstehenden Auflieger nach Angaben der Ermittler erst im letzten Moment.
Nur durch eine sofort eingeleitete Vollbremsung konnte ein Zusammenstoß verhindert werden. Nach Einschätzung der Polizei hätte der Vorfall tödliche Folgen haben können.
Ermittler verfolgen neue Spur
Nach monatelangen Ermittlungen, zahlreichen Zeugenbefragungen und der Auswertung umfangreichen Videomaterials konnten die Beamten nun offenbar die Zugmaschine identifizieren, die den Auflieger transportiert haben soll.
Gesucht wird ein blauer Lastwagen des Typs MAN TGX mit drei Achsen. Das Fahrzeug soll in der Nacht des Vorfalls mit dem später abgestellten Auflieger unterwegs gewesen sein.
Auflieger offenbar zuvor gestohlen
Nach bisherigen Erkenntnissen war der verwendete Sattelauflieger zuvor aus einem Gewerbegebiet entwendet worden. Die Ermittler prüfen nun, wer hinter der Tat steckt und aus welchem Motiv der Auflieger auf der Autobahn platziert wurde.
Für die Ermittlungen wurde eigens eine spezielle Ermittlungsgruppe eingerichtet.
Polizei bittet um Hinweise
Die Beamten hoffen nun auf neue Erkenntnisse aus der Bevölkerung. Wer Angaben zu dem gesuchten Lastwagen machen kann oder in der Nacht des Vorfalls verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts dauern weiterhin an.
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