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Eiskugel kostet in vielen Städten schon 2 Euro – 70 Cent extra fürs Abwaschen sorgt für Kritik

Wien – In Wien sorgt eine ungewöhnliche Zusatzgebühr für Ärger: Eine Eisdiele verlangt von ihren Gästen bis zu 70 Cent extra – nur fürs Servieren im Glas. Viele Kunden reagieren empört und sprechen von versteckten Kosten.

Ein Besucher bemerkte den Aufpreis erst beim Blick auf die Rechnung. Neben den bestellten Eisbechern tauchte plötzlich eine zusätzliche Position auf, die pro Portion berechnet wurde. Auf Nachfrage erklärte das Personal: Der Betrag sei eine Gebühr für das Spülen der Gläser.

Überraschung beim Bezahlen

Der Kunde hatte sich mit einer Begleitung in das Café gesetzt, um Eis zu essen. Weil viel los war, entschieden sie sich für den Verzehr vor Ort. Doch nach dem Essen folgte die Überraschung: Für beide Bestellungen wurde jeweils ein zusätzlicher Betrag berechnet.

Laut Betreiberin sei das kein Fehler, sondern bewusst so geregelt. Statt unterschiedlicher Preise für Tisch- und To-go-Kunden werde dieser Aufpreis erhoben. Angeblich werde auch vor Ort darauf hingewiesen – was jedoch nicht alle Gäste bestätigen.

Alternative ohne Aufpreis

Wer die Zusatzkosten vermeiden will, kann sein Eis offenbar auch im Becher zum Mitnehmen bestellen. Dann fällt die Gebühr nicht an.

Diskussion um Fairness

Ob die Regelung zulässig oder fair ist, wird aktuell heiß diskutiert. Viele Kunden sind der Meinung, dass solche Kosten bereits im Preis enthalten sein sollten – andere sehen darin eine transparente Alternative zu höheren Grundpreisen.

Fest steht: Die ungewöhnliche Gebühr sorgt derzeit für viel Gesprächsstoff – und könnte der Eisdiele am Ende mehr Aufmerksamkeit als Kunden bringen.

Hinweis: Die Informationen basieren auf Medienberichten und öffentlich zugänglichen Quellen.

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