Toter Buckelwal Timmy liegt am Strand – Obduktion soll Todesursache klären
Anholt (Dänemark) – Nach mehreren Anläufen ist es Einsatzkräften gelungen, den toten Buckelwal „Timmy“ an den Strand der dänischen Insel Anholt zu ziehen. Der tonnenschwere Kadaver wurde am Samstagmorgen geborgen und bleibt nun zunächst am Ufer liegen.
Die Bergung galt als schwierig, da sich im Körper des Wals durch die Verwesung Gase gebildet hatten. Trotzdem verlief der Einsatz nach Angaben der Verantwortlichen ohne Zwischenfälle.
Bergung gelingt erst im vierten Anlauf
Bereits zuvor hatten Helfer mehrfach versucht, den Wal an Land zu bringen. Erst am Samstag gelang die Bergung mit Unterstützung schwerer Technik.
Mithilfe eines Unimogs und einer Seilwinde wurde der Kadaver langsam an den Strand gezogen. Der Bereich wurde anschließend abgesperrt.
Obduktion soll Hinweise auf die Todesursache liefern
Nach Angaben der zuständigen Behörden soll der Wal bis Donnerstag am Strand bleiben. Anschließend ist eine umfangreiche Untersuchung geplant.
Experten wollen dabei klären, warum das Tier starb. Auch bei fortgeschrittener Verwesung können Untersuchungen noch wichtige Erkenntnisse liefern, etwa zu möglichen Verletzungen oder anderen Auffälligkeiten.
Fischernetze stehen als mögliche Ursache im Fokus
Nach Einschätzung von Fachleuten könnte eine Verwicklung in Fischernetze eine Rolle gespielt haben. Solche Vorfälle gelten bei Walen als bekannte Gefahr.
Während der geplanten Untersuchung sollen Spezialisten den Kadaver sorgfältig öffnen und nach möglichen Hinweisen suchen. Die Obduktion wird mehrere Stunden dauern und soll helfen, die letzten Tage des Buckelwals möglichst genau zu rekonstruieren.
Hinweis: Die Informationen basieren auf Medienberichten und öffentlich zugänglichen Quellen.


