Bis zu 1000 Euro Strafe – Köln geht jetzt gegen Rhein-Schwimmer vor
Köln (Nordrhein-Westfalen) – Wer im Rhein badet, muss in Köln ab sofort mit hohen Geldstrafen rechnen. Die Stadt kündigte an, Verstöße gegen das Badeverbot künftig deutlich strenger zu kontrollieren.
Vor allem mit den steigenden Temperaturen wächst die Sorge der Behörden vor neuen Unglücken am Rhein. Immer wieder geraten Menschen wegen der starken Strömung in Lebensgefahr.
Stadt kündigt harte Kontrollen am Rhein an
Nach Angaben der Stadt sollen Verstöße gegen das Badeverbot jetzt konsequent geahndet werden. Wer trotzdem im Rhein schwimmt oder sich tiefer als knöchelhoch im Wasser aufhält, muss mit einem Bußgeld von bis zu 1000 Euro rechnen.
Bisher hatten Einsatzkräfte und Ordnungsamt meist nur mündliche Verwarnungen ausgesprochen. Diese Übergangsphase ist nun beendet.
Rhein gilt als besonders gefährlich
Behörden und Rettungskräfte warnen seit Jahren vor den Gefahren des Rheins. Die starke Strömung, plötzlich auftretende Strudel und der Schiffsverkehr machen den Fluss selbst für geübte Schwimmer riskant.
Besonders häufig beobachten Einsatzkräfte laut Behörden, dass Kinder unbeaufsichtigt im Wasser spielen. Immer wieder kommt es dabei zu dramatischen Rettungseinsätzen.
Mehrere Todesfälle sorgten für strengere Regeln
Nach mehreren schweren Unglücken hatte die Stadt Köln das Badeverbot im vergangenen Jahr beschlossen. Inzwischen stehen entlang des Rheinufers zahlreiche Warnschilder in mehreren Sprachen.
Auch andere Städte in Nordrhein-Westfalen führten ähnliche Regelungen ein. Die Stadt hofft nun, mit strengeren Kontrollen weitere tragische Badeunfälle verhindern zu können.
Hinweis: Die Informationen basieren auf Medienberichten und öffentlich zugänglichen Quellen.


