Mercedes verkauft Berliner Autohäuser an Investor – Hunderte Jobs betroffen
Berlin – Große Sorgen bei vielen Beschäftigten von Mercedes-Benz: Der Autobauer hat seine Niederlassungen in Berlin-Brandenburg an einen kanadischen Investor verkauft. Hinter dem Käufer steht ein internationales Auto-Handelsunternehmen rund um den Unternehmer Kuldeep Billan.
Von dem Verkauf sind zahlreiche Standorte betroffen – darunter große Autohäuser, Werkstätten und Vertriebszentren in Berlin und Umgebung. Viele Mitarbeiter blicken nun unsicher in die Zukunft.
Tausende Beschäftigte betroffen
Nach aktuellen Informationen könnten bundesweit rund 8000 Mitarbeiter von weiteren Verkäufen betroffen sein. In Berlin allein arbeiten etwa 1100 Menschen in den betroffenen Niederlassungen.
Einigen Beschäftigten soll die Nachricht bereits per E-Mail mitgeteilt worden sein. Laut Berichten wurden Mitarbeitern Abfindungen angeboten oder eine befristete Weiterbeschäftigung zugesichert.
Weitere Standorte könnten folgen
Der Verkauf in Berlin soll offenbar erst der Anfang sein. Auch Niederlassungen in anderen Regionen Deutschlands könnten in den kommenden Jahren verkauft werden.
Mercedes-Benz verfolgt seit längerer Zeit einen Umbau seines Vertriebs. Der Konzern setzt dabei verstärkt auf Digitalisierung und zentrale Steuerung statt auf klassische Händlerstrukturen.
Viele Fragen weiterhin offen
Noch ist unklar, wie sich der Besitzerwechsel langfristig auf Arbeitsplätze, Gehälter und Arbeitszeiten auswirken wird. Gewerkschaften und Beschäftigte beobachten die Entwicklung deshalb mit großer Sorge.
Mercedes erklärte jedoch, dass bestehende Tarifbindungen möglichst erhalten bleiben sollen. Außerdem sollen betriebsbedingte Kündigungen zunächst ausgeschlossen sein.
Hinweis: Die Informationen basieren auf Medienberichten und öffentlich zugänglichen Quellen.


