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Schmuck im Millionenwert gestohlen nach Einbruch in Museum

Wingen-sur-Moder (Frankreich) – Unbekannte Täter haben bei einem Einbruch in das Lalique-Museum im französischen Elsass zahlreiche wertvolle Schmuckstücke gestohlen. Nach ersten Schätzungen der Ermittler entstand dabei ein Schaden von rund vier Millionen Euro.

Täter hatten offenbar ein klares Ziel

Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Einbrecher am frühen Montagmorgen gewaltsam Zugang zum Museum. Im Inneren steuerten sie gezielt den Ausstellungsbereich mit den Schmuckstücken an.

Dort entwendeten die Täter rund 20 wertvolle Exponate, bevor sie unerkannt flüchteten.

Alarm ausgelöst – Täter entkommen

Während des Einbruchs wurde die Alarmanlage aktiviert. Noch bevor Einsatzkräfte eintrafen, entdeckte eine Reinigungskraft die beschädigten Zugänge und verständigte die Polizei.

Die Täter konnten den Tatort bereits verlassen. Bislang wurden keine Festnahmen bekannt.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Die französischen Ermittlungsbehörden werten derzeit Überwachungskameras aus und sichern Spuren am Tatort. Aus ermittlungstaktischen Gründen machen die Behörden bislang keine Angaben zu möglichen Fluchtwegen oder den verwendeten Tatwerkzeugen.

Das Museum teilte mit, dass sämtliche gestohlenen Schmuckstücke bereits identifiziert wurden. Die entsprechenden Informationen wurden an die zuständigen Behörden weitergegeben, um die Fahndung zu unterstützen.

Museum bleibt vorerst geschlossen

Nach dem Einbruch bleibt das Museum zunächst geschlossen. Die Verantwortlichen wollen die Sicherheitsmaßnahmen überprüfen und den Betrieb erst wieder aufnehmen, wenn Besucher und Ausstellungsstücke ausreichend geschützt sind.

Das Lalique-Museum ist dem französischen Schmuck- und Glaskünstler René Lalique gewidmet und zeigt neben Schmuck auch Glasobjekte sowie weitere kunsthistorische Exponate.

Redaktioneller Hinweis: Dieser Beitrag wurde auf Grundlage öffentlich zugänglicher Informationen eigenständig formuliert und redaktionell bearbeitet.