BlaulichtDeutschlandEilmeldungen

Kürt Mehmet aus Berlin gestorben – Mehmet K. war ein beliebter kurdischer Geschäftsmann aus Berlin

Berlin – Der in der Hauptstadt bekannte kurdische Geschäftsmann Mehmet K. (62) ist gestorben. Die Nachricht über seinen Tod verbreitete sich zunächst über soziale Medien, bevor sie am Dienstagmittag auch über seinen eigenen Instagram-Account bestätigt wurde.

Bereits am Morgen hatten mehrere kurdische Influencer über seinen Tod berichtet. Wenig später erschien auf seinem Profil mit rund 13.000 Followern ein Abschiedspost. Darin hieß es sinngemäß, dass er Berlin verlasse, aber „Gebete, Güte und unvergessliche Freundschaften“ hinterlasse. In demselben Beitrag wurde eine Trauerfeier für den Nachmittag angekündigt.

Nach Informationen aus seinem Umfeld litt Mehmet K. seit längerer Zeit an einer schweren Krankheit. Trotz gesundheitlicher Probleme trat er lange öffentlich auf, zog sich jedoch zurück, als sich sein Zustand verschlechterte.

Schüsse auf seine Villa im Dezember

Mitte Dezember war sein Anwesen in Berlin-Lichterfelde Ziel eines bewaffneten Angriffs geworden. Unbekannte feuerten nach bisherigen Erkenntnissen rund 20 Schüsse auf die Villa ab. Zwei maskierte Täter sollen über eine benachbarte Kleingartenanlage auf das Grundstück gelangt sein und gezielt auf Fensterfronten geschossen haben. Verletzt wurde dabei niemand.

Mehmet K. zeigte sich damals empört über den Angriff und wies jede Verbindung zu kriminellen Strukturen zurück. Er bezeichnete sich selbst als Geschäftsmann und erklärte, keine konkreten Drohungen erhalten zu haben.

500.000 Euro Kopfgeld ausgesetzt

Nach dem Anschlag setzte Mehmet K. öffentlich ein Kopfgeld in Höhe von 500.000 Euro auf die Täter aus. Wer hinter der Tat steckte, ist bis heute unklar; die Ermittlungen der Berliner Polizei dauern an.

Herkunft und Leben

Mehmet K. kam eigenen Angaben zufolge mit 17 Jahren aus der türkischen Region Bingöl nach Berlin. Er absolvierte eine Ausbildung zum Dreher und Maschinenschlosser, war verheiratet und hatte zwei Kinder. Später arbeitete er als Unternehmer und wurde innerhalb der Berliner kurdischen Community zu einer bekannten Persönlichkeit.

Hinweis: Die Informationen basieren auf Medienberichten und öffentlich zugänglichen Quellen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert