DeutschlandEilmeldungen

Kind erleidet Verbrühungen durch aufgeheizten Gartenschlauch in Neuss

Neuss (Nordrhein-Westfalen) – Ein schwerer Unfall hat sich in einer Kleingartenanlage in Neuss ereignet. Ein siebenjähriges Kind zog sich nach bisherigen Erkenntnissen erhebliche Verbrühungen im Gesichtsbereich zu und musste zur weiteren Behandlung in eine Kinderklinik gebracht werden.

Heißes Wasser führte zu Verletzungen

Nach ersten Erkenntnissen befand sich ein Gartenschlauch längere Zeit in der prallen Sonne. Dadurch hatte sich das darin stehende Wasser stark aufgeheizt.

Als das Kind mit dem Schlauch in Kontakt kam, erlitt es schmerzhafte Verbrühungen im Gesicht. Die Polizei geht derzeit von einem tragischen Unfall aus.

Rettungskräfte schnell vor Ort

Wegen der Schwere der Verletzungen wurden Rettungsdienst, Polizei und ein Notarzt alarmiert. Zeitweise wurde auch ein Rettungshubschrauber angefordert, der letztlich jedoch nicht zum Einsatz kam.

Das verletzte Kind wurde mit einem Rettungswagen in eine spezialisierte Kinderklinik gebracht und dort medizinisch versorgt.

Gefahr bei hohen Temperaturen oft unterschätzt

Experten weisen darauf hin, dass sich Wasser in Gartenschläuchen an heißen Sommertagen innerhalb kurzer Zeit auf sehr hohe Temperaturen erhitzen kann. Vor allem Schläuche, die längere Zeit in direkter Sonneneinstrahlung liegen, können beim ersten Öffnen extrem heißes Wasser abgeben.

Deshalb wird empfohlen, das Wasser zunächst einige Sekunden ablaufen zu lassen und die Temperatur zu prüfen, bevor Kinder oder Erwachsene damit in Berührung kommen.

Redaktioneller Hinweis: Dieser Beitrag wurde auf Grundlage öffentlich zugänglicher Informationen eigenständig erstellt und redaktionell bearbeitet.