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Zwei Festnahmen nach Hauseinsturz mit drei Todesopfern in Görlitz

Görlitz (Sachsen) – Nach dem verheerenden Einsturz eines Mehrfamilienhauses mit drei Todesopfern haben Ermittler zwei Tatverdächtige festgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll eine mutmaßliche Manipulation an Leitungen die folgenschwere Explosion ausgelöst haben.

Die beiden Männer befanden sich nach Angaben der Behörden bereits aus anderen Gründen in Untersuchungshaft.

Ermittler gehen von Diebstahl aus

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen sollen die Verdächtigen das Gebäude betreten haben, um dort verwertbare Materialien wie Altmetall oder Kupferleitungen zu entwenden.

Dabei könnte es zu einer Beschädigung einer Gasleitung gekommen sein. Das ausströmende Gas soll später zu einer Explosion geführt haben, durch die das Haus einstürzte.

Drei Menschen kamen ums Leben

Bei dem Unglück wurden drei Menschen unter den Trümmern verschüttet. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Polizei und Rettungshundestaffeln suchten über mehrere Tage nach den Vermissten.

Für die Betroffenen kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Ermittlungen dauern an

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft untersuchen weiterhin die genauen Abläufe. Dabei soll geklärt werden, ob die mutmaßlichen Diebstahlshandlungen tatsächlich ursächlich für die Explosion und den Einsturz des Gebäudes waren.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Falls sind noch nicht abgeschlossen.

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